Ich möchte mich hier erst einmal vorstellen. ich bin Marisa und hier findet ihr meinen persönlichen Blog, den ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die Stiftung betreiben werde. Der Blog steht in meinem Namen und spiegelt nicht zwingend in allen Punkten die Gedanken der Stiftung wider und steht unabhängig von ihr. Trotzdem werden sich alle Inhalte im Rahmen des Leitbildes der Stiftung bewegen.
Idee des Blogs ist es einen Austausch zu gesellschaftlich relevanten Themen herzustellen, bei dem ihr euch als Leser selbst beteiligen könnt und auch sollt. Ich werde hier in der Regel jede Woche einen Beitrag veröffentlichen, der zum Nachdenken anregen soll oder dazu dient Informationen zu verbreiten. Unter den Beiträgen könnt ihr diskutieren, wozu auch unbedingt eingeladen wird. Ihr könnt mir auch jederzeit Anregungen oder Wünsche für Themen zusenden oder thematische Kritik äußern. Die Hauptthemen dieses Blogs orientieren sich an dem Leitbild und der Satzung der Stiftung: Gewaltfreiheit und soziale/ökonomische sowie ökologische Gerechtigkeit. Ich möchte mich in den Beiträgen den Frage annähern, was eine Gerechtigkeit und Frieden derzeit verhindert und, wie diese Hürden überwunden werden können, natürlich muss dazu auch die Frage gestellt werden: Wie könnte eine gerechte Gesellschaft aussehen? Hierzu möchte ich meine Gedanken und auch verschiedene Ideen großer Denker und Denkerinnern vorstellen. Ich möchte hier eine bunte Mischung aus verschiedenen Formen des Schreibens z.B. kurze wissenschaftliche Arbeiten, Essays, Meinungstexte, Zusammenfassungen, Zitaten, Bildern oder Literatur/Filmempfehlungen zusammenstellen in der kommenden Zeit. Damit das Ziel, einen Austausch herzustellen gelingt, seid ihr natürlich alle gefragt und ich würde mich sehr über eure Kommentare, Kritik oder Anregungen freuen. Jede Meinung ist willkommen, solang sie respektvoll geäußert wird und keinen offenen Rassismus, Sexismus, Menschenfeindlichkeit usw. enthält. Ich bitte um eine gewaltfreie Kommunikation und einen Umgang mit Achtung und Respekt gegenüber anderen Diskutanten und auch mir als Bloggerin.
Zu meiner Person: Ich habe einen Studien-Abschluss in Erziehungswissenschaften Schwerpunkt Außerschulische Bildung (Weiterbildung, Jugend, Erwachsene und allgemeine Erziehungswissenschaft) und Soziologie (vor allem Schwerpunkte Neoliberalismus, Kapitalismus und soziale Ungleichheit). Derzeit arbeite ich hauptamtlich in der Beratung von Geflüchteten. Seit ich denken kann, beschäftigt mich das Thema der Ungerechtigkeit und bereits als Kind schmerzte mich die Situation dieser Welt, vor allem Themen wie Hunger, Krieg, Unterdrückung und Diskriminierung, weswegen ich nach dem Schulabschluss entschied irgendwie etwas verändern zu wollen. Natürlich wurde ich schnell desillusioniert und bemerkte, wie begrenzt die Möglichkeiten sind wirklich etwas zu verändern, wenn es über die Mikroebene hinausgehen soll. Trotzdem bin ich politisch aktiv geworden, engagiere mich neben meiner Arbeit und den Endzügen meines Masterstudiums freiwillig in einem Verein der Flüchtlingshilfe und hoffe nun mit diesem Blog viele Menschen für die Ideen einer gerechten Welt begeistern zu können und hier einen Austausch herzustellen, der auch dazu dienen soll den eigenen Horizont zu erweitern. Denn eine Sache sollte klar sein, wir haben alle nie ausgelernt und nur, wenn wir uns auch mit anderen Meinungen auseinandersetzen und in einen Diskurs geraten, können wir uns selbst und die komplexe Welt reflektieren.
Doch natürlich möchte ich meine Meinungen oder Analysen bzw. die Meinungen der Autoren, die ich veröffentliche, nicht als Dogma darstellen. Es ist mir wichtig hervorzuheben, dass jeder Mensch fehlbar sein kann.
Mein Leitspruch ist außerdem: „Ich bin nicht gekommen um die Frage endgültig zu lösen, ich bin nur zur Kontroverse hier.“
Zum Verhältnis von Schuldiger und Gläubiger
Die Analyse gesellschaftlicher Macht konzentriert sich oft auf die Kontrolle über Produktionsmittel und die Einteilung in Besitzende und Arbeitende. Das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt. Doch ein genauerer Blick auf Geschichte und Gegenwart zeigt, dass die Macht der Schuld ...
Ganzen Beitrag anzeigen...WIe Empathie und Klassenbewusstsein zusammenhängen
Immer wieder wird betont, dass die Herausbildung eines Klassenbewusstseins ein entscheidendes Kriterium dafür ist, eine breite Massenbasis zu schaffen, die sich des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit bewusst wird – und sich gemeinsam für kollektivistische Interessen sowie die Überwindung der ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Justice for Lorenz
Spontane Kundgebung aufgrund der Ermordung durch Polizeigewalt von Lorenz in Oldenburg. Es war ein sehr ergreifender Moment, als eine junge Frau spontan nach vorne trat und beim offenen Mikrofon die Chance ergriff zu sprechen. Sie erzählte, dass sie selbst aus ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Warum die Ostermärsche immer noch zeitgemäß und notwendig sind
Hallo liebe Freunde und Freundinnen, es ist wieder soweit und das Osterwochenende steht vor der Tür und damit auch die Ostermärsche. Eine Tradition, die eine lange Geschichte aufweist und trotz des Rückgang an Teilnehmenden gerade jetzt nach wie vor eine ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Frauenkampftag heißt Klassenkampf
Heute ist nicht der Frauentag, sondern der FrauenKAMPFtag. Also rauf auf die Straße und laut werden.Am Frauenkampftag sollten wir unsere Stimme erheben gegen all jene Strukturen und Denkweisen, die zu einer sexistischen Ungleichbehandlung von Frauen führen und aufmerksam machen auf ...
Ganzen Beitrag anzeigen...5. Jahrestag des Anschlags in Hanau am 19.02.2020
5 Jahre ist das rassistisch motivierte Attentat in Hanau nun her, 5 Jahre seit die Opfer auf grausame Weise ihren Familien und Liebsten entrissen wurden und Wunden hinterlassen haben, die nie mehr heilen werden. Und das nur aus einem Motiv: ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Gründe für die Schwäche der Friedensbewegung – Was kann man tun?
Die Friedensbewegung hat seit ihrer Hochphase in den 1980er-Jahren stark an Einfluss verloren. Der Altersdurchschnitt ist deutlich gestiegen, junge Menschen engagieren sich weniger, und in der Gesellschaft erfährt sie wenig Unterstützung oder wird ignoriert. Und das gerade in einer Zeit, ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Polizeigewalt gegen Menschen in psychischen Ausnahmesituationen – der Fall Mouhamed ist kein Einzelfall
Im Jahr 2024 wurden bislang 19 Menschen in Deutschland von der Polizei getötet. Damit war ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr festzustellen, in dem zehn Menschen verzeichnet wurden. Zwischen 2014 und August 2024 gab es 122 Todesfälle in diesem ...
Ganzen Beitrag anzeigen...René Lindenau: Coventry – Erinnerung an ein deutsches Kriegsverbrechen
Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist eine Geschichte des Terrors. Und der kam auch aus der Luft. Eine verheerende Rolle in diesem – Kriegstheater – sollte die englische Stadt Coventry spielen. Am Morgen des 14. November 1940 wurden die Luftflotten ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Reichsprogromnacht – Mehr als nur Erinnerungskultur
Heute gedenken wir der Reichspogromnacht und erinnern an die abscheulichen Verbrechen der Nationalsozialisten.Als folgende Generationen tragen wir keine direkte Schuld für die Zeit zwischen 1933 und 1945, aber wir tragen eine Verantwortung dafür, dass die Erinnerungen bleiben und so etwas ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Die tatsächliche Todeszahl im Gaza könnte über 200.000 liegen
Mein Herz blutet, wenn ich die Bilder aus Gaza sehe. Jeden Tag folgt eine drastische Meldung auf die nächste. Meldungen, wie dass mal wieder ein paar dutzend Menschen bei einem israelischen Angriff getötet wurden, sind zu einer alltäglichen Normalität geworden ...
Ganzen Beitrag anzeigen...1. September – Antikriegstag
Heute, am 1. September, wird in Deutschland der Antikriegstag begangen. Dieser Tag ist geprägt von zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen, die an die Schrecken des Krieges erinnern und ein starkes Zeichen gegen Militarisierung setzen sollen. An dieser Stelle möchte ich auch ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Steuergerechtigkeit – Wie die ungerechte Steuerlast die soziale Ungleichheit verstärkt und wie man dagegen vorgehen könnte
Der Bericht zur sozialen Ungleichheit, den OXFAM 2024 veröffentlichte, ist erschreckend. Während die fünf reichsten Personen weltweit ihr Vermögen seit dem Jahr 2020 verdoppeln konnten, sind beinahe fünf Milliarden Menschen im selben Zeitraum ärmer geworden. Der Gewinn der fünf Reichsten ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Menschen statt Zahlen: Eine humanitäre Perspektive auf die Flüchtlingsdebatte in Zeiten des Rechtsrucks
2023: So viele Todesopfer während der Flucht wie noch nie Noch nie wurden weltweit so viele Todesfälle auf Fluchtrouten verzeichnet wie 2023. Laut der UN-Behörde starben 2023 mindestens 8565 Geflüchtete, wodurch die Anzahl der Todesopfer im Vergleich zu 2022 um ...
Ganzen Beitrag anzeigen...Wie eine Hoffnung mit dem Scheitern des Osloer-Abkommens starb (Israel und Palästina)
Nicht einmal 30 Jahre ist es her als der Friedensnobelpreis im Dezember 1994 an den damaligen Palästinenserführer Yasser Arafat, den damals amtierenden Ministerpräsident von Israel Yitzhak Rabin und seinen Außenminister Shimon Peres für ihre Bemühungen für ein Abkommen im Konflikt ...
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